Es ist mal wieder soweit. Der erste Schnee ist da und meine Freude darüber kann mit Worten kaum beschrieben werden! Endlose weiße Weiten, die in den Strahlen der Sonne wie kleine Diamanten glitzern. Nach einem Spaziergang durch diese in Zuckerwatte gehüllte Welt, lässt sich der Tag am besten eingehüllt in einer Decke vorm Kaminfeuer mit  Spekulatius und einer heißen Tasse Tee beenden. Das ist die eine Seite des Winters.

Die zwei Gesichter des Winters

 

Die andere Seite des Winters beginnt mit der Umstellung auf die Winterzeit, die das Laufen meiner Lieblingsstrecke, welche durch Wald und Wiesen verläuft, unmöglich macht. Anfangs habe ich versucht mit einer Stirnlampe, der Dunkelheit Paroli zu bieten, doch irgendwie war mir beim Lauf allein durch den dunklen Wald nicht sehr wohl.

Temperaturen um den Gefrierpunkt erfordern lange Laufbekleidung, die einem jedes Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit rauben. Mehr Stoff bedeut auch gleichzeitig mehr Schmutzwäsche, die Waschmaschine läuft auch Hochtouren. Matschige Waldwege erhöhen den Reinigungsaufwand nochmal um ein Vielfaches.

Schmutzig

Auch die Infektanfälligkeit steigt in der kalten Jahreszeit deutlich. Kommt man nass und unterkühlt vom Laufen und hat keine warme Dusche zur Hand, hat man sich schnell eine Erkältung eingefangen. Auch im Bekanntenkreis ist die Gefahr sich anzustecken nicht zu unterschätzen, einmal angeniest, oder die Hände geschüttelt und schon ist es passiert! Damit ist auch der meist sowieso erfolglose Versuch, die ganzen Kalorien von Lebkuchen und Co abzutrainieren zum Scheitern verurteilt.

Was können wir also tun? – Leider habe ich noch keine Patentlösung gefunden, also kann ich nur versuchen nicht allzu viel Winterspeck anzulegen und fleißig Kilometer zu Sammeln.

Zeit bis zum Sommer:

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