Heute Morgen um 08:30 Uhr, machte ich mich zusammen mit meinem Freund und Trainingspartner Markus, auf zum letzten langen Lauf für dieses Jahr. Wobei das nicht ganz korrekt ist, denn dies war heute nur der letzte längere Trainingslauf. Ein Bonbon hat die Saison 2014 nämlich noch zu bieten und zwar dann, wenn normale Menschen mit ihrer Familie am Weihnachtsbaum sitzen. Nein, dass stimmt auch nicht ganz, dann wenn normale Menschen noch im Bett liegen, oder mit der Familie gemütlich frühstücken. Ist ja auch egal, gemeint ist auf jeden Fall der Heiligabendlauf am Bärenfels, über die gesamte Marathondistanz.

Trainingswissenschaftlich gesehen, vielleicht schon etwas zu spät für etwas „Langes“ vor einem Marathon, aber wir hatten Lust und Heiligabend soll ja sowieso mehr ein Event für die Sinne werden.

Unser Ziel für heute, auf das wir uns vor dem Lauf geeinigt hatten, waren 1.000 Höhenmeter. Da wir mit dem Gedanken spielen, nächstes Jahr am Salomon 4-Trails teilzunehmen, wo über vier Tage hinweg, täglich über 2000 Höhenmeter absolviert werden müssen, sollten uns 1.000 Höhenmeter eigentlich nichts ausmachen.

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Heute war mal wieder so ein Tag, an dem ich nach den ersten Schritten bereits wusste, dass die heutigen Kilometer keinen Spaß machen würden. Gestern hatte ich schon so einen ….Tag, als ich meinen Tempolauf auf der total matschigen Sandbahn mit allergrößter Mühe hinter mich gebracht habe.

Meine Beine waren mal wieder schwer wie Blei, obwohl ich heute Morgen extra schon früh aufgestanden bin, um meinen Faszien mit der Massagerolle etwas Gutes zu tun. Scheinbar um sonst, ich wäre besser etwas länger im Bett geblieben.

Nach den ersten 10 Kilometern, kam ich dann warum auch immer, so langsam in Fahrt. Die Beine wurden leichter und mein Laufstil nicht mehr ganz so Stampfend wie zu Beginn.

Wie immer waren wir auch dieses Mal ohne Frühstück unterwegs, Wasser hatten wir ebenfalls keines dabei. Regenerationstechnisch eine Katastrophe. Wenigstens ein paar Riegel, die ich gestern gebacken habe, sorgten zwischendurch für etwas Energie.IMG_20141214_201407

Unterwegs machten wir noch Bekanntschaft mit einer Rotte von ca. 20 Wildschweinen, die zum Glück eine andere Route als wir gewählt hatten.

Nach 3 Stunden, 18 Minuten, 35,4 Kilometern und 1080 Höhenmetern, erreichten wir schließlich wieder unseren Startpunkt. Über den Schnitt wollen wir dieses Mal nicht reden, aber dabei kommt es bei langen Läufen ja auch nicht an. Was zählt sind die Kilometer und davon hatten wir heute genug. Training vom 14-12-14Heute war einer der seltenen Tage, an denen ich mittags ein kurzes Schläfchen halten konnte, muss wohl an der Jahreszeit liegen. 

Insgesamt habe ich diese Woche knappe 100 Kilometer absolviert, gar nicht schlecht. Nächste Woche werde ich etwas weniger machen, wegen des Marathons an Heiligabend.Trainingswoche

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