Ziele braucht der Mensch. Doch egal wie groß die Motivation auch ist, es gibt immer unvorhersehbare Faktoren, die diese Ziele schnell in weite Ferne rücken lassen. Es ist wirklich zum Mäuse melken. Dieses Mal ist es bei mir das Knie, genauer gesagt das Rechte, welches mir die Durchführung meiner Trainingsvorhaben unmöglich gemacht hat. Eine Reizung des Knorpels diagnostizierte der Doc. und verordnete erst mal Pause und Ibus.

Drei Wochen lang, war die einzige sportliche Betätigung der ich nachging, im Fitnessstudio Eisen zu stemmen. Wenigstens etwas und besser als auf der Couch faulenzen, aber lange nicht so befriedigend wie ein schöner 30 km Trainingslauf.

Nach dieser unfreiwilligen Pause, habe ich nun langsam wieder mit dem Laufen angefangen. Vielleicht sollte ich noch kurz ergänzen, dass meine Ernährung in den letzten 3 Wochen auch nicht gerade vorbildlich war. Irgendwie neige ich dazu, wenn ich verletzt bin, allen möglichen Mist zu futtern. Mein angepeiltes Wettkampfgewicht ist daher auch nicht wirklich näher gerückt.

Heidelberg wird also sehr wahrscheinlich wie auch letztes Jahr kein Erfolg, teilnehmen werde ich aber trotzdem. Bis zum Salomon 4-Trails ist zum Glück noch ein bisschen mehr Zeit um sich ausreichend vorzubereiten.

 

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      Danke! Ich vermute, es liegt am Schuhwerk. Meine gut gedämpften hatten schon ein paar Kilometer auf den Sohlen und ansonsten lief ich oft mit minimalistischen Flitzern durch die Gegend. Aber auch vielleicht meine fehlende Vorliebe für Stretchingübungen könnte mit dazu beigetragen haben. Mittlerweile geht es schon wieder besser, habe mir 2 neue Schuhe angeschafft, den Saucony Ride 7 und den Brooks Glycerin 12, beide sehr komfortabel. Mit den neuen Schuhen habe ich das Gefühl die Gelenke weniger zu strapazieren, mal sehen ob sie halten 😉

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