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Adidas Ultra Boost – top oder Flop?

Wenn ich ehrlich bin, hielt ich in der Vergangenheit nie viel von Adidas Laufschuhen. Andere Hersteller haben mir einfach mehr zugesagt. Doch damit ist nun vielleicht Schluss! Ist der Adidas Ultra Boost der Beginn einer wundervollen Lovestory? Lasst es uns gemeinsam herausfinden! 

Es gibt viele Dinge die ich an dem Adidas Ultra Boost mag, allerdings gibt es auch einige Kritikpunkte.

Normalerweise kaufe ich einen Laufschuh nicht einfach so. Mittlerweile informiere ich mich vor dem Kauf sehr genau über den Schuh. Nicht so beim Ultra Boost, das war mehr so eine Bauchentscheidung. Der Schuh gefiel mir einfach super gut, deswegen habe ich ihn gekauft.

Doch erst mal die wichtigsten Fakten rund um den Ultra Boost:

  • Schuhtyp: Neutral
  • Sprengung: 10 mm
  • Gewicht: 304 Gramm (Größe 42 2/3)
  • Zwischensohle aus boost™Material
  • Continental Außensohle

Auf den ersten Blick sticht mit Sicherheit die dicke Zwischensohle ins Auge. Diese besteht zu 100 Prozent aus boost™ Material. Die Vorteile des Materials liegen in der höheren Temperaturbeständigkeit und einer verbesserten Energierückgewinnung. Inwiefern die Energierückgewinnung nun besser ist als bei anderen Materialien kann ich nicht beurteilen. Dafür fehlt mir vermutlich das nötige Feingefühl 😉 Eines kann ich jedoch sagen: Die Dämpfung des Ultra Boost ist einfach phänomenal! Wenn man den Ultra Boost zum ersten Mal anprobiert, hat man das Gefühl auf Wattebällchen zu laufen. Es fühlt sich einfach toll an in diesen Schuhen zu laufen!

Bei längeren Distanzen habe ich da allerdings so meine Bedenken, was die Stabilität angeht. Diese könnte vor allem auf den letzten Kilometern aufgrund der extrem weichen Dämpfung etwas leiden.

Das Obermaterial besteht aus Primeknit Material, einem extrem dehnbaren Stoff, der dem Flynkit Material von Nike sehr ähnelt. Es passt sich perfekt der Fußform an, ohne unangenehm zu drücken. Allerdings ist das Material relativ dick und die Füße können im Schuh mitunter sehr heiß werden. Weiterhin problematisch könnte auch die Reinigung des Materials sein. Bei schlechtem Wetter und matschigem Untergrund würde ich den Ultra Boost deshalb nicht tragen, denn die feinen Fasern des Primeknit Obermaterials saugen den Schmutz auf wie ein Schwamm.

Um das Primeknit Obermaterial finden sich im Bereich des Mittelfußes und um die Ferse wuchtige Plastikteile. Diese sorgen für mehr Stabilität, machen den Schuh aber auch sehr schwer. Mit 304 Gramm in Schuhgröße 42 2/3,  ist der Adidas Ultra Boost wahrhaftig kein Leichtgewicht, wie man das vielleicht auf den ersten Blick vermutet.

Ein deutlicher Kritikpunkt ist die Außensohle aus Continental Gummi. Sie ist mag zwar sehr flexibel sein und ein dynamisches Abrollverhalten gewährleisten, aber sie ist unglaublich dünn. Vermutlich wird sie nicht allzu viele Kilometer durchhalten. Bei dem wirklich hohen Preis von 180 Euro erwarte ich von einem Laufschuh allerdings etwas mehr Haltbarkeit!

Fazit

Mit einem Preis von 180 Euro ist der Adidas Ultra Boost kein Schnäppchen. Die dünne Außensohle wirkt bei diesem hohen Preis definitiv etwas abschreckend. Der Ultra Boost ist kein Schuh den man sich kaufen sollte, wenn man auf der Suche nach einem solidem Laufschuh für alle Situationen ist. Dennoch finde ich den Ultra Boost ultra cool. Er macht nicht nur im Laufdress eine tolle Figur, sondern sieht auch unter einer Jeans super aus!  Der Ultra Boost ist ein Schuh, den man sich kauft, weil er toll aussieht und sich gut anfühlt. Und das tut er definitiv! Dieser Schuh macht einfach nur Spaß!

Saucony Ride 7

Hallo liebe Freunde des Laufsports. Heute möchte ich mal ein kleines Fazit über meine jüngste Neuanschaffung im Bereich Schuhwerk abgeben. Auf der Suche nach einem neutralen, komfortablen, leichten Schuh für die Läufe der Kategorie wenns mal wieder länger dauert, wurde ich dieses Mal in einer Runners Point Filiale fündig. Nach einigen Laufbandtests und Videoanalysen in den verschiedensten Modellen, war ich mit der Verkäuferin einer Meinung.

Bei der Anprobe fühlten sich meine Füße im Saucony Ride 7 so richtig wohl. Auch das Video sah gut aus, kein abknicken nach innen, sanfte Abrollbewegungen, alles sah sehr geschmeidig aus und so fühlte es sich auch an. Wenige Augenblicke später befand sich der Schuh auch schon in einer türkis-farbigen Runners Point Tüte in meiner rechten Hand.

Diesen Sonntag durfte der Saucony Ride 7 mich auch gleich zum ersten Mal bei einem dieser langen Läufe begleiten.

Long-Jog
wieder zu Hause vom sonntäglichen „Long-Jog“.

Nach einer mit 40 Kilometern nicht ganz kurzen und 745 Höhenmetern auch nicht ganz flachen Runde, steht meine erste Meinung zu diesem Schuh fest.

Kurz gesagt, meine Meinung im Laden hat sich bestätigt. Der Schuh fühlte sich während des gesamten Laufs komfortabel und leicht an. Nirgends drückte oder störte etwas, vom Regenwetter mal abgesehen. Ich bin froh diesen Kauf abgeschlossen zu haben und freue mich auf weitere angenehme Läufe mit dem Ride 7.

Wer einen neutralen Schuh, mit komfortabler Dämpfung und leichtem Tragegefühl sucht, der bekommt von mir eine klare Kaufempfehlung für den Saucony Ride 7.

Nachfolgend noch ein paar Daten und  Bilder vom Schuh, die ich leider erst nach dem Lauf geschossen habe, also nicht wundern weil die Treter nicht mehr 100% frisch aussehen.

Schuhmodel: Saucony Ride 7

Schuhkategorie: Neutralschuh

Gewicht: 266g

Ride 7

Ride7 sohleRide7vorne

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